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Westfalen-Blatt 17.07.2010 - Verein des Jahres |
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»Die Begeisterung bleibt«

Schon als Kind hat Michael Saßmannshausen im Chor gesungen
Mit Musik bei anderen Menschen Emotionen auszulösen, ist für Michael
Saßmannshausen etwas ganz Besonderes. Seit 24 Jahren ist er bereits
Mitglied im Quartettverein und hat sich mit dieser Gemeinschaft und
seiner Stimme einen Namen gemacht. Die Musik war immer ein Bestandteil
von Michael Saßmannshausens Leben. Schon als kleiner Junge musizierte er
im Kinderchor und baute darüber auch erste Kontakte zum Quartettverein
auf. Auch der Musikunterricht in der Schule konnte den heute 46-Jährigen
begeistern. Und genau diese Begeisterung verspürt er auch jedes Mal,
wenn er mit seinen Kollegen vom Quartettverein probt oder auf der Bühne
steht. »Wenn man mit einer Gemeinschaft etwas produziert, was andere
Menschen begeistert, ist das etwas ganz Besonderes für mich«, sagt
Saßmannshausen. Je nach Stimmung könne er mit dem Quartettverein für
Emotionen sorgen – egal ob diese fröhlich oder auch mal eher traurig und
ruhiger ausfallen.
Durch seinen Vater Manfred wurde Michael Saßmannshausen vor 24 Jahren
dazu bewegt, dem Männerchor, dessen Repertoire von Sakralmusik bis hin
zu Songs von Dieter Bohlen reicht, beizutreten. Jedes Mal macht ihm das
Singen aufs Neue Spaß. Vor allem hat Saßmannshausen Persönlichkeiten und
Orte kennengelernt, die sonst nicht jeder zu sehen bekommt. Besonders
gerne erinnert er sich dabei an eine Reise nach Malta, wo der
Quartettverein in einem der größten Kuppelhäuser der Welt auftreten
durfte. »Da haben wir auch ein Video zu unserer Musik gedreht. Es ist
großartig sich dann später im Fernseher wieder zu sehen«, ererklärt der
46-Jährige. Auch der Auftritt zum 150-jährigen Jubiläum der Stadtrechte
sei ihm als Bad Oeynhausener eine Ehre gewesen.
Und das Weihnachtskonzert am dritten Advent im Theater im Park sei
sowieso eine der schönsten Veranstaltungen im Jahr, wenn mehr als 1 000
Leute zu Gast sind.Doch es sei nicht nur die Musik, die den Verein
ausmacht. Denn aus der Gemeinschaft heraus haben sich Freundschaften
gebildet. So wurden zum Beispiel die Spiele der
Fußball-Weltmeisterschaft gemeinsam mit einigen Chorkollegen
angeschaut.
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